Pralinen selber machen

Edle Pralinen sind schon an sich ein tolles Geschenk. Wirklich von Herzen kommen sie aber nur, wenn sie auch selbst hergestellt wurden. Und das ist durchaus nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick wirkt.

Was gehört auf die Einkaufsliste?

Wer zum ersten Mal selbst Pralinen herstellen möchte, sollte auf ein einfaches Grundrezept setzen. Variieren können Sie später immer noch, um kompliziertere und einzigartige Kreationen zu kreieren. Für anfängliche Versuche benötigen Sie lediglich folgende Zutaten und Hilfsmittel:

  • Schokoladenkuvertüre und Schokolade
  • Nüsse
  • Nougat
  • Eine Raspel
  • Eiswürfel-Formen aus Silikon
  • Gitter
  • Backpapier
  • Schüssel mit Ausguss
  • Topf

Und so geht das Pralinen selber machen:

Wichtig für die ersten eigenen selbst gemachten Pralinen ist eine Basis. Auf diese können mehrere Schichten aufgebracht werden. Besonders einfach ist es, wenn Sie sich von der folgenden Anleitung inspirieren lassen.

  1. Legen Sie alle benötigten Zutaten und Hilfsmittel griffbereit, so müssen Sie später nicht hektisch danach suchen. Da Schokolade recht schnell schmieren oder fest werden kann, ist die Optik der Pralinen weitestgehend von der Vorbereitung abhängig.
  2. Erhitzen Sie in dem Topf Wasser, bis es zum Siedepunkt kommt und nehmen Sie den Topf dann vom Herd.
  3. Brechen oder raspeln Sie Schokoladenkuvertüre in eine Schüssel mit Ausguss und stellen Sie die so gefüllte Schale in das heiße Wasser. Das Wasser darf natürlich nicht in die Schüssel eindringen.
  4. Rühren sie die Kuvertüre, bis sie vollständig cremig und geschmolzen ist.
  5. Geben Sie etwa gleichgroße Portionen der flüssigen Schokolade in die Aussparungen einer Eiswürfel-Form. Die Kuvertüre sollte etwa drei bis fünf Millimeter hoch sein.
  6. Stellen Sie die Form im Anschluss für mindestens 30 Minuten in das Gefrierfach.

Sobald die Basis ausgehärtet ist, können Sie die nächsten Schichten auftragen. Hierbei können Sie bereits etwas Kreativität beweisen. Wechseln Sie Schokolade und Nougat in dünnen Schichten ab. Positionieren Sie eine Nuss auf der Basis und schließen diese mit Nougat ein oder kombinieren Sie Nougat, Nussstücke und Schokolade zu einer individuellen Mischung. Wichtig ist lediglich, dass Sie auch die folgenden Schichten jeweils einzeln aushärten lassen, bevor die nächste aufgetragen wird.

Haben Sie sich für die Mitte entschieden, fehlt noch der krönende Abschluss. Und diesen erzeugen Sie wie folgt:

  1. Das fertige Innenleben der Pralinen wird aus der Eiswürfel-Form entfernt. Dazu sollte es möglichst vollständig durchgefroren sein.
  2. Die Pralinen werden mit der Unterseite voran auf das Gitter gelegt.
  3. Die als Mantel gewählte Kuvertüre wird wiederum im Wasserbad geschmolzen.
  4. Mit einem Löffel oder einer Schüssel, die durch ihren Ausguss genaues Portionieren zulässt, übergießen Sie nun die gefrorenen Pralinen. Gehen Sie dabei möglichst langsam und deckend vor, um die Pralinen vollständig zu ummanteln.
  5. Geben Sie der Schokolade einige Minuten, um oberflächlich zu verfestigen.
  6. Nuss-Stücke oder Schoko-Raspeln können nun zum Einsatz kommen. Lassen Sie diese locker darüber fallen oder drücken Sie sie leicht fest. Wie der beste Effekt erzeugt wird, zeigt sich nach den ersten Test-Pralinen.
  7. Geben Sie den Pralinen ungefähr eine Stunde Zeit, um auf dem Gitter abzukühlen und abzutrocknen. Halten Sie die Küche dabei möglichst kalt.

Sobald das köstliche Schoko-Konfekt durchgehärtet ist, darf es ansprechend verpackt werden.

Variationen und Dekorationen

Nuss, Nougat und Schokolade reichen für den Anfang zwar voll und ganz – auf Dauer werden diese Zutaten aber etwas eintönig. Diese Tipps helfen dabei, das Grundrezept aufzupeppen.

– Tauschen Sie die Füllung aus.

Marzipan, eine Kombination aus Sahne und Schokolade, Likör und Kuvertüre, Kokosraspeln, getrocknetes und gehacktes Obst – die Auswahl ist groß und ganz Ihrem Geschmack überlassen.

– Variieren Sie die Form.

Weiße Schokolade als Basis, Zartbitter als Mantel – bereits dieser einfache Wechsel bringt Abwechslung unter die Pralinen.

– Kreativität bei den Dekorationen

Raspeln, Nuss-Stückchen, Krokant oder kreative Schokoladen-Verzierungen – ob Sie auf Streusel setzen oder die Pralinen beschriften, der Effekt kann so schnell geändert werden.

– Werden Sie ausgefallen

Fügen Sie schlicht und einfach eine neue Zutat in Ihre gewählte Füllung ein. Zimt oder Chili, Salz oder Vanille – das Geschmackserlebnis ist so immer wieder neu.

Das Auge isst mit

Pralinen selber machen gehen ganz sicher durch Herz und Magen, dabei sollte aber auch das Auge nicht vergessen werden. Hübsch verpackt kommen die individuellen Köstlichkeiten also garantiert besser an, als in einer verschmierten Dose.


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