Leckere Donauwellen selber machen

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Schneewittchenkuchen oder Donauwelle: Die Basis dieses Klassikers geht auf einen Rührteig in Kombination mit Kakao und Sauerkirschen zurück. Fertigen Sie einen hellen und einen dunklen Teig an, um im Nachhinein einen attraktiven Marmoreffekt zu erzielen. Die Donauwelle ist kein sonderlich leichter Kuchen. Drei Stück Butter und ein unwiderstehlicher Kakaodeckel bilden das Topping der Marmorplatte.

 

Möchten Sie auf einige Kalorien verzichten, variieren Sie die Donauwelle und verwenden anstelle von Butter Margarine und ersetzen die Buttercreme durch eine leichte Quarkschicht. Auf eines sollte die klassische Donauwelle jedoch nicht verzichten, auf die Kombination aus Rührteig und Sauerkirschen.

 

Lassen Sie uns zu Beginn mit den Zutaten für die Donauwelle starten. Stellen Sie alle Zutaten in der jeweiligen Menge zusammen, um später keine Zutat zu vergessen und so stressfrei wie nur möglich diesen leckeren Kuchen zu backen.

 

Folgende Zutaten benötigen Sie, um eine klassische Donauwellen selber zu machen:

 

  • 300 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 500 g Butter
  • 3 Gläser Sauerkirschen
  • 50 g Kakao
  • ein Päckchen Backpulver
  • 250 g Kokosfett
  • ein Kuchenblech
  • Margarine zum Einstreichen des Kuchenblechs.

 

Haben Sie die Zutaten abgewogen und bereitgestellt, kann es auch schon losgehen. Die Donauwelle ist kein kurzweiliger Kuchen, auch wenn die Zubereitung nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, kühlen die einzelnen Schichten über mehrere Stunden. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eine Donauwelle einen Tag vor dem Servieren zu backen.

 

Zubereitung einer saftig leckeren Donauwelle

 

  1. Sie benötigen zwei große Schüsseln. Schlagen Sie in einer Schüssel drei Eier auf. Mit einem elektrischen Rührgerät verrühren Sie die Eier zu einer schaumigen Konsistenz und geben dann zimmerwarme Butter hinzu. Sie beobachten, wie sich die Masse in der Schüssel ausbreitet und zu einer lockeren Konsistenz hin entwickelt.

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  2. In die zweite Schüssel geben Sie das Mehl und streuen das Backpulver hinein. Durch das feine Sieben und Einarbeiten des Backpulvers in das Mehl vermeiden Sie Klümpchen im Teig.
  3. Geben Sie im Anschluss die Mehl-Backpulver-Mischung zur Ei-Zucker-Masse und verarbeiten beide Komponenten zu einem gleichmäßigen Teig. Schlägt der Teig leichte Blasen, ist er fertig. Teilen Sie nun ungefähr die Hälfte des Teigs ab und geben diesen in eine zweite Schüssel. Zur zweiten Teigmenge fügen Sie Kakao hinzu, bis der Teig eine gleichmäßig braune Farbe annimmt. Mein persönlicher Geheimtipp: Ein Löffel Nutella verleiht dem Teig ein köstliches Aroma.

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  4. Schmieren Sie in der Zwischenzeit das Kuchenblech gleichmäßig mit Margarine ein und sparen die Ecke nicht aus. So löst sich auch nach dem Backen jedes Stück Donauwelle mühelos vom Kuchenblech. Verteilen Sie zuerst den hellen Teig auf dem Blech. Nun geben Sie den kakaohaltigen Bestandteil mit einem Kuchenspatel auf das Blech und vermengen die beiden Teigmengen vorsichtig miteinander. Nach dem Backen entsteht so ein herrlicher Marmoreffekt.

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  5. Schütten Sie drei Gläser Sauerkirschen in ein Nudelsieb. Platzieren Sie unter dem Nudelsieb eine Schüssel, um den Saft der Sauerkirschen aufzufangen. Die Kirschen tropfen eine Weile ab und gehen direkt auf den Kuchenteig.
  6. Fragen Sie sich, warum die letzte Donauwelle so trocken war? Vielleicht haben Sie den Sulf vergessen. Wir stellen eine sulfige Masse her und geben diese zusätzlich auf die Kirschen. Der Kirschsulf macht den Kuchen herrlich saftig. Nehmen Sie ca. die Hälfte des aufgefangenen Kirschsafts und kochen diesen mit einem Päckchen Puddingpulver. Verwenden Sie nach Geschmack etwas Zucker. Nach dem Kochen geben Sie den heißen Sulf auf den Kuchen und schieben diesen in den Ofen. Rühren Sie das Puddingpulver vor dem Kochen in etwas Kirschsaft ein, um Klümpchen zu vermeiden.

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  7. Heizen Sie den Ofen auf ca. 175 °C vor und backen die Donauwelle für eine halbe Stunde auf dem mittleren Rost. Machen Sie vor dem Entnehmen aus dem Ofen die Stäbchenprobe, um zu testen, ob Ihr Kuchen wirklich gelungen ist. Nun sollte die Donauwelle ruhen, bis der Teig vollständig abgekühlt ist. Dies kann mitunter ein bis zwei Stunden in Anspruch nehmen.
  8. Ist der Kuchen erst abgekühlt, geht es an die Zubereitung der Buttercreme. Für 100 g Buttercreme benötigen Sie ein Stückchen Butter, 250 g Puderzucker und zwei Eier. Die Butter sollte lediglich zimmerwarm sein und nicht vollständig aufgelöst werden. Andernfalls gelingt die Buttercreme nicht. Greifen Sie wieder zum Stabmixer und rühren diese Zutaten zu einer Buttercreme. Geben Sie die fertige Creme im Anschluss mit dem Spatel auf den Kuchen und verteilen diese gleichmäßig.
  9. Nun stellen wir die Kakaoglasur her. Hier mein Spezialrezept: Die Glasur besteht aus Kokosfett, etwas Kondensmilch und 50 g Kakao. Je nach Geschmack kommt wieder ein Löffel Nutella hinzu. Sie geben die Zutaten in einen kleinen Topf und lassen diese unter stetigem Rühren aufkochen. Nehmen Sie nach dem ersten Aufkochen den Topf vom Herd und rühren weiter. Für die Ungeduldigen: Im kalten Wasserbad geht dieser Schritt um ein Vielfaches schneller. Sie können beobachten, wie sich mit der Zeit das Kokosfett an der Oberfläche absetzt. Schöpfen Sie diese Flüssigkeit ab und verstreichen die Kakaoklausur gleichmäßig auf den Kuchen.

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  10. Lassen Sie die Donauwelle vor dem Servieren ca. 2 Stunden ruhen. Guten Appetit!

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