Chips selber machen

Kartoffelchips, Bananenchips, Apfelchips, die Auswahl ist mittlerweile groß, doch ganz gleich, um welche es sich handelt, in den Fertigchips stecken häufig künstliche Aromastoffe, Geschmacksverstärker und jede Menge Fett und Zucker drin. Doch das muss nicht sein, da Chips selber machen ganz einfach ist. Der folgende Ratgeber erklärt, wie es funktioniert.

Kartoffelchips selber machen

Die Kartoffelchips selber zu machen, ist sehr leicht und zudem auch viel preisgünstiger, als Fertigchips zu kaufen. Dabei kann mit Gewürzen sogar bei der Geschmacksrichtung individuell variiert werden. Curry beispielsweise bringt eine exotische Note und Chili Schärfe.

So funktioniert die Herstellung:

  • Kartoffeln schälen und mit einem Hobel in dünne Scheiben schneiden
  • Werden die Kartoffelscheiben auf einem Spieß aufgeriehen, dann ist das Ergebnis schön knusprig und kross.
  • Im Anschluss wird der Spieß mit den Kartoffelscheiben auf einen Suppenteller gelegt, wobei die Chips auf dem Boden des Tellers nicht aufliegen sollten.
  • Die Chips garen bei 750 Watt etwa 6 Minuten in der Mikrowelle. Dabei sollten die Chips jedoch gut beobachtet werden, damit diese nicht zu dunkel werden. Die Garzeit muss eventuell an die Mikrowelle angepasst werden, da sie variieren kann.
  • Nun werden die Chips vom Spieß entfernt und fertig sind sie. Nach Belieben können sie noch mit Salz oder Paprikapulver verfeinert und gewürzt oder auch pur genossen werden. Je nach Belieben können natürlich ebenso andere Gewürze verwendet werden, beispielsweise Curry, Chili oder Rosmarin. Dadurch wird den Chips eine mediterrane oder pikante Note verliehen.

Chips selber machen: Die leckeren Apfelchips

Sehr schmackhaft sind Apfelchips, wobei die Chips je nach Apfelsorte auch anders schmecken. Besonders gut sind Elstar-Äpfel geeignet. Äpfel mit Druckstellen oder Fallobst sollte hingegen nicht verwendet werden. Diese Chips selber machen, geht folgendermaßen:

  • Der Backofen wird auf 70 Grad vorgeheizt und das Backblech mit Backpapier ausgelegt.
  • Die Äpfel werden gut gewaschen und mit einem Apfelausstecher wird das Kerngehäuse entfernt.
  • Die Äpfel werden mit einem Hobel in dünne Scheiben geschnitten. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass je dünner die Scheiben sind, desto knuspriger auch die Chips werden.
  • Die Apfelscheiben werden auf dem Backblech verteilt und etwa drei Stunden bei 70 Grad gebacken. Der Backofen sollte ab und an kurz geöffnet werden, damit die Feuchtigkeit darin entweichen kann. Aufgrund der langen Backzeit ist es empfehlenswert, diese Chips in einer großen, lohnenswerten Menge herzustellen.
  • Wer die Chips nicht braun haben möchte, sollte den Tipp beherzigen, die Apfelscheiben stets in den vorgeheizten Backofen zu geben oder sie mit Zitronensaft zu beträufeln.

Chips selber machen: Die leckeren Bananenchips

Die fertigen käuflichen Bananenchips sind wahre Kalorienbomben, denn sie werden in Fett frittiert und zudem noch mit Zucker gesüßt. Die Chips selber machen ist allerdings eine kalorienärmere Alternative. Die Herstellung von Bananenchips geht folgendermaßen:

  • Die Bananen werden abgeschält und in maximal 5 Millimeter dünne Scheiben geschnitten.
  • Die Bananenscheiben werden auf ein Backblech mit Backpapier gelegt und kommen in den Ofen.
  • Die Chips rösten bei 60 Grad etwa 6 bis 8 Stunden im Ofen. Von einer höheren Temperatur ist abzuraten, da der Zucker dann karamellisiert und die Chips verbrennen können. Aufgrund der langen Backzeit ist es auch hier wieder ratsam, eine größere Menge zuzubereiten. Der Vorteil der niedrigen Temperatur ist, dass weniger Vitamine verloren gehen.
  • Zwischendurch sollte der Trocknungsprozess immer wieder beobachtet und zum Testen einzelne Chips aus dem Ofen entnommen werden. Wenn sich die Chips fest anfühlen, sind sie fertig.

Chips selber machen: Die gesunden Gemüsechips

Die Gemüsechips sind ein echter Geheimtipp. Im Gegensatz zu Kartoffelchips enthalten sie keine Kohlenhydrate und im Vergleich zu Bananen- oder Apfelchips weniger Zucker. Damit sind sie der ideale Snack für zwischendurch, beispielsweise an einem gemütlichen Fernsehabend. Für die Gemüsechips sind beispielsweise Möhren, frische Rote Beete etc. geeignet. Diese Chips selber machen, gelingt folgendermaßen:

  • Zunächst wird das Gemüse geschält oder gründlich abgeputzt.
  • Mit einem Hobel wird das Gemüse in dünne Scheiben oder auch Ringe geschnitten. Hier gilt wieder, dass je dünner die Scheiben sind, desto knuspriger auch später die Chips werden.
  • Die Gemüsescheiben werden in eine Schüssel gegeben, gut gesalzen und rund 20 Minuten einwirken gelassen. Durch das Salz wird dem Gemüse die Feuchtigkeit entzogen.
  • Im Anschluss wird das Gemüse mit Wasser abgespült. Dies dient dem Ziel, dass die Chips nicht zu salzig werden.
  • Nun wird das Gemüse mit einem Küchentuch trocken getupft und in einer Schüssel mit ein wenig Olivenöl vermengt.
  • Die Gemüsescheiben werden auf einem Backblech verteilt und bei 180 Grad gebacken, bis die leckeren Chips braun werden. Wie lange die Backdauer genau ist, ist davon abhängig, wie kross sie die Chips mögen.
  • Während des Backens sollte ab und an der Ofen geöffnet werden, damit die überflüssige Feuchtigkeit entweichen kann.

Chips selber machen: Die Aufbewahrung

Falls Sie die Kartoffelchips nach der Zubereitung nicht sofort verzehren möchten, sollten diese luftdicht verschlossen aufbewahrt werden, denn dadurch bleiben sie knusprig. Hierfür sind verschließbare Frühstückstüten oder Gefrierbeutel gut geeignet. Allerdings sollten die Chips nicht allzu lange aufbewahrt werden, denn es handelt sich schließlich um frische Lebensmittel, die ohne Konservierungsstoffe hergestellt wurden. Der Beitrag zeigt, wie einfach und gesund Sie Chips selber machen können.


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